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Die Reiseapotheke: Gut vorbereitet in den Urlaub

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte auf jeden Fall ins Urlaubsgepäck. (Foto: LianeM/Fotolia)Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte auf jeden Fall ins Urlaubsgepäck. (Foto: LianeM/Fotolia)

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Doch auch am schönsten karibischen Sandstrand oder dem entlegensten skandinavischen Fjord kann es zu Verletzungen oder Erkrankungen kommen. Deshalb ist eine gut ausgestattete Reiseapotheke das A und O.

Was gehört also in die Reiseapotheke? Zunächst einmal die Medikamente, die ohnehin regelmäßig eingenommen werden müssen. Hierfür im Ausland Ersatz beschaffen zu müssen, ist oft mühsam, da teilweise andere Warenzeichen verwendet werden. Außerdem können in Deutschland frei verkäufliche Medikamente im Ausland verschreibungspflichtig sein, dann werden sie nicht ohne Rezept ausgegeben. Und wer weiß schon, wie weit es vom Urlaubsort zur nächsten Apotheke ist, die das gewünschte Mittel vorrätig hat?

Wichtiges für die Wundversorgung

Ansonsten empfiehlt der Deutsche Fachverband Reisemedizin eine Reiseapotheke, die auf alle gängigen Erkrankungen und Wehwehchen vorbereitet ist, und zwar mit folgendem Inhalt:

  • Pflaster und Desinfektionsmittel
  • elastische und (Mull-)Binden
  • sterile Wundauflagen
  • eine kleine Schere und eine Pinzette (zum Beispiel für Splitter)
  • eine Sportsalbe
  • Schmerzmittel und Mittel gegen Erkältungssymptome wie Halsweh oder Husten
  • ein Durchfallmittel
  • Nasentropfen
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
  • eine Salbe gegen Insektenstiche, wenn nötig auch Sprays zur Insektenabwehr

Außerdem müssen sich Urlauber vor Reiseantritt um ihren Impfstatus kümmern. Die offizielle Behörde für Impfempfehlungen ist in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Sie rät dazu, Standardimpfungen wie Tetanus, Diphterie und Polio auf jeden Fall auffrischen zu lassen. Eine Reise ist dafür ein guter Anlass.

Impfungen auffrischen

Für ausführliche Informationen über Impfungen an konkreten Reisezielen, vor allem außerhalb Europas, gibt es in Deutschland reisemedizinisch fortgebildete Ärzte, die beim Deutschen Fachverband Reisemedizin (www.fachverband-reisemedizin.de) gelistet sind. Nachfragen können Reisewillige auch in den Impfsprechstunden der regionalen Gesundheitsämter.

Informationen über die aktuellen Impfempfehlungen in einzelnen Ländern finden sich zudem auf den Internetseiten des Centrums für Reisemedizin (www.crm.de).

Manche Kassen zahlen Zuschüsse

Wichtig sind eine ausführliche Vorinformation und ein guter Impfschutz vor allem bei Reisen nach Afrika, Südamerika und Asien. Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten für notwendige Impfungen oder zumindest einen Teil davon. Hier lohnt es sich, nachzufragen. Neben der Reiseapotheke sollte auch der Impfpass in den Reiseunterlagen nicht fehlen.

Noch wichtiger als Medikamente und Impfungen ist aber, mit offenen Augen durch die Urlaubstage zu gehen, um Gefahrenquellen auszuweichen. Dann steht einer erholsamen Reise nichts mehr im Weg.

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